So funktioniert’s

Gemeinsam tragen, was gemeinsam wächst

Solidarische Landwirtschaft funktioniert anders als ein Gemüseabo: Keine Ware zum Preis, sondern ein Hof, den eine Gemeinschaft gemeinsam finanziert – und dessen Ernte alle teilen.

Das Prinzip

So wird aus Landwirtschaft Gemeinschaft

CSA steht für „Community Supported Agriculture“, auf Deutsch Solidarische Landwirtschaft: Eine Gemeinschaft finanziert einen Hof gemeinsam und teilt sich dessen Ernte.

  1. Gemeinsam planenEinmal im Jahr stellt das Hof-Team die Planung für die kommende Saison vor und legt die Zahlen offen.
  2. Kosten gemeinsam tragenAlle Mitglieder übernehmen einen Anteil der laufenden Kosten – unabhängig davon, wie die Ernte im Einzelnen ausfällt.
  3. Verlässlich finanzierenDer Hof hat dadurch kalkulierbare Einnahmen und kann vielfältig anbauen statt auf Marktpreise zu reagieren.
  4. Ernte miteinander teilenWas wächst, wird wöchentlich unter allen aufgeteilt – frisch, saisonal und ohne Umweg über den Handel.

„Wir bauen nicht für einen Markt an, sondern für Menschen, die wir kennen.“

Das schafft faire Arbeitsbedingungen, schützt den Ackerboden und erhält die Kulturlandschaft des Osnabrücker Landes.
  • kurze Transportwege
  • saisonale Vielfalt statt Sortiment
  • deutlich weniger Verpackung
  • faire Arbeitsbedingungen
  • Schutz des Ackerbodens
  • Erhalt der Kulturlandschaft
  • direkter Bezug zu den Menschen auf dem Hof

Jede Woche

Freitag ist Hofzeit

14–18 Uhr

Das Hof-Team stellt die Ernte der Woche bereit. Du bringst Körbe, Kisten oder Taschen mit und stellst Deinen Anteil selbst zusammen. Vorbestelltes Brot kannst Du ebenfalls abholen.

  • eigene Behälter mitbringen
  • in Ruhe zusammenstellen
  • Hof und Menschen kennenlernen
  • Mitarbeit ist freiwillig

Abholorte

Deine Ernte kommt auch nach Osnabrück

Wer nicht jede Woche nach Bramsche fahren kann, holt seinen Anteil in einem der drei Depots ab. Die Depots werden von Mitgliedern selbst organisiert – wir stellen bei der Anmeldung den Kontakt her.

Stilisierte Lageskizze der Abholorte Hof Pente liegt in Bramsche nördlich von Osnabrück. In Osnabrück gibt es drei Depots: Sonnenhügel im Norden, Wüste im Westen und Südstadt im Süden. Die genauen Angaben stehen in der Liste daneben. Hof Pente, Bramsche Wüste Sonnenhügel Südstadt

Schematische Darstellung, keine maßstabsgetreue Karte. Die Anfahrt findest Du auf der Kontaktseite.

  • Hof Pente (Bramsche)

    Hofabholung

    Abholung: Freitag 14–18 Uhr

    Osnabrücker Straße 73, 49565 Bramsche

    Plätze frei

  • Depot Sonnenhügel (Osnabrück)

    Depot, von Mitgliedern selbst organisiert

    Abholung: Freitag bis 20 Uhr, Samstag vormittags

    Kosten: 100 € im Jahr auf ein Gemeinschaftskonto; 27,50 € pro Fahrt für Fahrerinnen und Fahrer

    Plätze frei

  • Depot Wüste (Osnabrück)

    Depot, koordiniert

  • Depot Südstadt (Osnabrück)

    Depot, koordiniert

Mitgliedschaft

Ein Jahr, eine Versammlung, ein gemeinsamer Hof

Eine Mitgliedschaft läuft zwölf Monate beziehungsweise bis zum Ende des landwirtschaftlichen Wirtschaftsjahres Ende Juni – so erlebst Du einmal jede Saison.

Mitgliederversammlung

Einmal im Jahr, etwa im Mai oder Juni, kommt die Hofgemeinschaft zusammen. Das Team berichtet über das vergangene Jahr, stellt die Planung vor und legt die wirtschaftlichen Zahlen offen. Auf dieser Grundlage werden Budget und Beiträge für die kommende Saison gemeinsam festgelegt.

Nächste Termine

  • Hofführungen nach Anmeldung

    Hof Pente, Osnabrücker Straße 73, 49565 Bramsche

    Nach Anmeldung möglich, gerne freitagnachmittags zwischen 14 und 18 Uhr.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zum Ablauf

Wie funktioniert der Abholtag?

Das Hof-Team stellt freitags zwischen 14 und 18 Uhr die Ernte der Woche bereit. Du bringst eigene Körbe, Kisten oder Taschen mit und stellst Deinen Anteil selbst zusammen. Vorbestelltes Brot holst Du ebenfalls ab. Je nach Jahreszeit gibt es zusätzliche Angebote und Selbsternte.

Gibt es eine Pflicht zur Mitarbeit?

Nein. Es gibt keine verpflichtenden Arbeiten. Freiwillige Mithilfe ist zum Beispiel freitags, bei der Heuernte oder bei Lagerarbeiten möglich – und immer willkommen.

Was passiert im Urlaub mit meinem Anteil?

Du kannst Deinen Anteil gern an Freunde oder Nachbarn verschenken. Sag uns kurz Bescheid, wer an Deiner Stelle abholt – das Hof-Team freut sich über jeden neuen Gast.

Kann ich das Depot wechseln?

Ja, nach Absprache. Die Depots organisieren sich selbst; wir vermitteln den Kontakt zum neuen Depot, sobald dort ein Platz frei ist.

Alle Fragen und Antworten

Überzeugt?

Dann werde Teil der Hofgemeinschaft – oder lerne uns erst einmal an einem Freitag kennen.